Die Situation der Betroffenen

Die hier dokumentierten Einzelfälle und Projekte wurden von Tsunami Childcare statistisch erfasst und werden fortlaufend betreut.
Wir beschreiben die vorgefundene Situation der Betroffenen und erläutern die von uns geplanten Vorhaben mit den dafür benötigten finanziellen Mitteln.

Der Stand der Unterstützung oder Änderungen der Situation der Betroffenen werden ständig aktualisiert.



Das Projektgebiet in den Provinzen Phang Nga und Ranong



Neue Häuser in Eigenregie

Seit Juni 2005 fördert Tsunami Childcare in Zusammenarbeit mit der Marburger Mission die Errichtung neuer Häuser für Flutopfer. Ein hoher Anteil an Eigenverantwortung von Seiten der Betroffenen ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Obwohl durch Regierungsprojekte und von den großen Hilfsorganisationen bereits eine Vielzahl von neuen Häusern errichtet worden ist, leben immer noch Familien in unzumutbaren Unterkünften. Tsunami Childcare fördert und unterstützt den Neubau von Häusern für solche Familien, wenn diese Landpapiere für ein geeignetes Grundstück vorweisen können.

Zunächst muss die Legitimität des Grundbesitztitels überprüft werden. Denn bei der Vielzahl von möglichen Besitztiteln in Thailand könnte es sonst geschehen, dass das Haus später wieder abgerissen werden muss.

Die Familie, für die ein neues Zuhause entstehen soll, wird dann von Anfang an soweit wie möglich in den Prozess des Planens und Bauens einbezogen. Möglichst alle Entscheidungen, die die Gestaltung des Hauses betreffen, sollen von ihr selbst gefällt werden. Denn das neue Haus soll den Bedürfnissen der Familie entsprechen, damit sie sich später darin wohl fühlt.
Aber auch die nötigen Arbeitskräfte soll die Familie möglichst selbst organisieren. Einerseits werden die bereit gestellten Gelder so zur "Hilfe zur Selbsthilfe". Andererseits kann dadurch viel Geld eingespart werden, das wiederum in den Hausbau fließen kann.

Um den Erfolg unserer Bauprojekte zu sichern, zahlen wir die bewilligten Gelder zudem nicht auf einmal aus, sondern in Raten - je nach Entwicklungsstand der Arbeit. Damit soll sicher gestellt werden, dass das Geld auch wirklich in den Bau des Hauses fließt.




Klient 1

Mutter mit vier kleinen Kindern ohne Einkommen

Durch den Tsunami hat Frau Lung Thong ihren Ehemann verloren und lebt im Moment ohne jedes Einkommen und ohne staatliche Unterstützung.

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Klient 2

Unterstützung für Vollwaisen

Die fünf Kinder der Familie Toetee, Montree (12/m), Nittaya (11/w), Yupawadee (9/w), Chaloemkeat (6/m) und Kamonrat (4/w), haben durch den Tsunami beide Elternteile verloren.

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Klient 3

Witwe ohne Einkommen

Frau Jumreang Niyomdecha, 31, ist Mutter von zwei kleinen Kindern, Amida (3/w) und Tirapat (1/m), und außerdem im zweiten Monat schwanger.

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Klient 4

Großvater allein mit schwerbehinderter Tochter und schwerbehindertem Enkel

Dol Pukdee (76/m) ist der Vater der schwerbehinderten Jeakme Pukdee, die wiederum die Mutter des geistig und körperlich schwerbehinderten Jeakman Pukdee (14/m) ist. Der Vater des Jungen ist unbekannt.

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Klient 5

Großmutter allein mit achtjährigem Mädchen

Die 8 jährige Withuda Toklang, deren Vater vermisst wird, lebt jetzt allein bei ihrer Großmutter, da ihre Mutter nach der Katastrophe die Familie verlassen hat.

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Klient 6

Witwe muss 4 Kinder versorgen

Jopha Srisawang, 42, hat ihren zweiten Ehemann, der als Fischer für den Unterhalt der Familie gesorgt hat, durch den Tsunami verloren. Ihr erster Ehemann ist durch einen Unfall ums Leben gekommen.

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Klient 7

Fischer nach Tsunami schwer verletzt und verschuldet

Karim Nijondacha wurde durch den Tsunami schwer verletzt und braucht dringend medizinische Versorgung. Der Fischer hat sein Boot sowie sämtliche Ausrüstungsgegenstände und Fangnetze verloren.

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Klient 8

Schwer verletzter Fischer halbseitig gelähmt

Vermutlich durch unzureichende medizinische Versorgung seiner Verletzungen ist der 56-jährige Fischer Harid Changhaen (verheiratet, eine Tochter) seit dem zweiten Monat nach dem Tsunami halbseitig gelähmt.

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Klient 9

Schwestern nach dem Tsunami Vollwaisen

Die 9-jährige Kanpicha Tiwethong und ihre 7-jährige Schwester Suwinom leben seit dem Tsunami bei ihrer Tante, Mrs. Somkit Tiwethong.

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Klient 10

Existenzgrundlage zerstört

Der 65-jährige Lamlee Mongkonkit hat durch des Tsunami sein Haus sowie 40 Fangnetze und Reusen verloren. Er verfügt über kein eigenes Einkommen mehr und bekommt auch keine staatliche Unterstützung oder Entschädigung.

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Klient 11

Existenzgrundlage einer Familie zerstört

Die Familie Dollar hat vor dem Tsunami ca. 500.000 THB für eine Fischfarm und ein Haus investiert. Der Tsunami zerstörte die Farm, das Haus, das Boot und alles Zubehör.

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Klient 12

Neunköpfige Familie ohne zumutbare Unterkunft

Vor dem Tsunami besaß die Familie Toemeed eine Fischfarm, ein Haus und für die Fischerei das nötige Zubehör im Wert von ca. 300.000 THB.

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Klient 13

Familie mit drei Kindern ohne Einkommen

Vor dem Tsunami besaß die Familie Garlong eine Fischfarm, ein Haus und für die Fischerei das nötige Zubehör im Wert von ca. 250.000 THB.

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Projekt 1

Hilfe zur Selbsthilfe

Eine bereits vorhandene Wasseraufbereitungsanlage soll durch eine Flaschenabfüllanlage ergänzt werden, um eine langfristige Einkommensquelle zu sichern.

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