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Zeichnung eines Schulkindes von Koh Pra Thong

Schwieriges Überleben nach der Flutkatastrophe

Tausende der Menschen, die in den von der Flutwelle zerstörten Gebieten in Thailand leben, haben alles verloren und harren teilweise in Auffanglagern einer ungewissen Zukunft entgegen.
Notunterkünfte wurden zwar errichtet, erweisen sich zum Teil aber als viel zu klein und zu wenig für die Menschen, die darin leben sollen. Dächer können nicht gedeckt werden, weil den Erbauern das nötige Geld fehlt. Und ein geschützter Wohnraum ist, seit im April die Regenzeit begonnen hat, nötiger denn je.
So wichtig es ist, dass dank der staatlichen Hilfe aus aller Welt und auch der Unterstützung unzähliger Nichtregierungsorganisationen zerstörte Schulen, Spitäler, Tempel und ganze Dörfer wieder aufgebaut werden können, die akute Not vor Ort erfordert zudem, dass den einzelnen Betroffenen direkt und schnell geholfen wird.



Unbürokratische Soforthilfe

Unbürokratische Soforthilfe für jene, die von der Katastrophe besonders hart getroffen wurden, die nicht mehr aus eigener Kraft vermögen, ihre akute Not zu lindern, die aus den verschiedensten Gründen durch die Maschen des von offiziellen Stellen gesponnenen Hilfsnetzes fallen, - das ist es, worum es Tsunami Childcare geht.

Viele Familien haben ihre Existenzgrundlage verloren, Häuser und Fischerboote wurden zerstört. Mütter blieben mit ihren Kinder allein zurück, viele Kinder haben beide Elternteile verloren. Behinderte und Alte, die bis zur Flut von der Familie versorgt wurden, haben es besonders schwer. Die Traumatisierung der Menschen durch die Gewalt der Zerstörung und den Verlust von Familienangehörigen und Freunden erschwert zusätzlich die Rückkehr in ein geregeltes Alltagsleben.

Hier ist eine direkte, persönliche Unterstützung der Menschen nötig, die sich vor allem an den individuellen Bedürfnissen orientiert und so wieder ein Stück Sicherheit und Normalität schaffen kann.

Entstanden aus privater Initiative und Betroffenheit will das Team von "Tsunami Childcare" die großen Hilfsorganisationen genau um diese Art direkter Soforthilfe ergänzen.



Ein Jahr nach der Welle

Auch ein Jahr nach der Katastrophe ist die Region Khao Lak noch nicht wieder zur Normalität zurück gekehrt: Auch wenn viele der Hotels und Resorts wieder aufgebaut wurden, in weiten Bereichen des Lebens der Alltag wieder gekehrt ist, findet unser Team immer noch Familien, die es aus eigener Kraft bislang nicht geschafft haben, ihre Existenzgrundlage nach dem Tsunami wieder neu aufzubauen. Nach wie vor ist es unser Ziel, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, möglichst vielen dieser Menschen zu helfen wieder auf eigenen Füßen zu stehen.






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